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Siegel und ihre Bedeutungen

kba

kbA = kontrolliert biologischer Anbau

Die Begriffe "Bio", "Öko" oder "aus kontrolliert biologischem Anbau (kbA)" sind, wie bei Lebensmitteln auch bei den landwirtschaftlichen Rohstoffen wie Baumwolle, Hanf etc. geschützt. Sie dürfen nur vergeben werden, wenn die Richtlinien des ökologischen Landbaus eingehalten werden (EU Bio-Verordnung (Verordnung EG Nr. 834/2007), USDA NOP oder IFOAM Family of Standards). Dies kontrolliert eine unabhängige Zertifizierungsstelle mindestens einmal im Jahr vor Ort. Die Betriebe müssen ihre Produktionsmethoden und ihren Warenfluss offenlegen. In Asien, Afrika und Lateinamerika sind Gemeinschaften von Kleinbauern weit verbreitet. Hier sorgt zudem ein internes Kontrollsystem zwischen den Kleinbauern für die konsequente Einhaltung der Richtlinien.

Beim kontrolliert biologischem Anbau ist die Verwendung chemischer Düngemittel, Entlaubungsmittel und synthetischer Pestizide verboten. Der unbehandelte Rohstoff hat daher ein sehr geringes Allergiepotential und ist hautschonend. Unabhängige Institute wie z.B. das Schweizer Institut für Marktökologie (IMO) überwachen und zertifizieren jährlich den Bio-Anbau. Bei Baumwolle gibt es zusätzliche Zertifizierungskriterien, wie z.B. eine faire Preisgestaltung und die Einhaltung sozialer Standards.

Bei kbA Baumwolle muss der Boden, auf dem sie angebaut wird, drei Jahre ohne Chemie genutzt worden sein. Außerdem erfolgt der Anbau in Mischkultur und Fruchtfolge. Auch die Ernte der Baumwolle wird von Hand durchgeführt. Die erforderlichen Nährstoffe erhält der Boden durch natürliche Düngemittel wie beispielsweise Mist und Mulch. Das wirkt sich positiv auf die Kohlendioxid-Emissionen aus. Ebenso wird die notwendige Schädlingsbekämpfung mit ökologischen Mitteln wie Duftlockstoffen durchgeführt und die Unkrautentfernung erfolgt mechanisch. Ein wichtiger Faktor beim biologischen Baumwollanbau ist überdies der soziale Aspekt. Durch den Verzicht auf Chemie werden die auf den Feldern arbeitenden Menschen keinen gesundheitsgefährdenden Mitteln ausgesetzt.

 

kbt

kbT = kontrolliert biologische Tierhaltung

Die kontrolliert biologische Tierhaltung erfolgt gemäß den Richtlinien für ökologischen Landbau und ist an die Klima- und Lebensbedingungen der Region optimal angepasst (EU Bio-Verordnung (Verordnung EG Nr. 834/2007), USDA NOP oder IFOAM Family of Standards). Dies bedeutet, dass eine artgerechte Tierhaltung, eine biologisch einwandfreie Fütterung ohne gentechnisch veränderte Futtermittel und der Verzicht auf Mast und deren Hilfsmittel gewährleistet sein müssen. Die Fortpflanzung der Tiere muss auf natürliche Art erfolgen und Eingriffe am Tier, wie das Kupieren des Schwanzes oder Mulesing, sind verboten. Zudem dürfen keine Pestizide und Insektizide angewendet werden - weder an den Tieren selbst, noch am Boden auf dem die Tiere grasen.

Die Zertifizierung "kbT" erfolgt durch unabhängige Institutionen.

Die ökologische Tierhaltung ist somit bestimmt von der Achtung und dem Respekt vor Tier und Mensch.

 

 vegan

Vegan gekennzeichnete Textilien sind gänzlich frei von tierischen Bestandteilen. Dies bedeutet, dass sowohl bei der Entwicklung wie auch der Herstellung auf Leder, Wolle, Seide, Horn, Perlmutt etc. verzichtet wird.

 

made-in-europe

Mit unserem Label Made in Europe werden sämtliche Artikel versehen, die ausschließlich in Europa produziert werden.

Somit ist garantiert, dass die Einhaltung europäischer Sozialstandards gewährleistet ist was jährlich durch neutrale Stellen überprüft und testiert wird.

 

fair-und-sozial

Diese Kennzeichnung steht für fairen Handel und sozialverträgliche Herstellungsbedingungen.

Artikel, die z. B. (noch) nicht GOTS zertifiziert sind, die Produktionsbedingungen aber dennoch hohen Sozialstandards unterliegen oder Anschluss an eine entsprechende Organisation besteht, um deren Projekte zu fördern.

Artikel die nach alter, traditioneller Art in kleinen Familienunternehmen hergestellt werden und somit Lebensgrundlagen schaffen sind ebenfalls mit dem Label Fair & Sozial gekennzeichnet.

Hierzu gehört ebenfalls eine menschenwürdige Behandlung, existenzsichernde Löhne, sichere, faire und hygienische Arbeitsbedingungen, keine Diskriminierungen, keine Kinderarbeit und das Verbot von groben, inhumanen Behandlungen.

 

schadstoffarm 

Unter dem Kriterium Schadstoffarm finden Sie Artikel aus Rohstoffen, bei dessen Anbau ausschließlich organische Dünger zum Einsatz kommen und ein möglicher Schädlingsbefall mit biologischen Mitteln behandelt wird.

Bei Wolle ist eine artgerechte Tierhaltung mit Verzicht auf Masthilfen gewährleistet.

Die Kennzeichnung mit diesem Label garantiert den Verzicht auf Chlorbleiche und Formaldehyd, Schwermetalle und giftige Farbstoffe, krebserregende AZO-Stoffe und Kunstharzveredelungen sowie bei Drucken auf Phthalate. 

Ein großer Teil unserer Mode eignet sich daher besonders für Allergiker.

 

ressourcenschonend

Dieses Label kennzeichnet Artikel dessen Produktion mit einem geringen Energie- und Rohstoffeinsatz auskommt oder dessen Rohstoffe

nachhaltig zur Verfügung gestellt werden, wie z. B. nachwachsende Rohstoffe.

Ebenfalls unter dieses Kriterium fallen Produkte, die in einem zertifizierten EMAS-Betrieb (Umweltmanagement System) hergestellt wurden oder ihre Herstellung einen reduzierten Wasserverbrauch aufweist.

 

organic100

Bitte lesen Sie unter folgendem Link, um welche Kriterien es sich bei diesem Label handelt:

http://www.ecocert.com/en/Organic-Content-standard 

 

organic-textile

GOTS = Global Organic Textile Standard

Der Global Organic Textile Standard ist als weltweit führender Standard für die Verarbeitung von Textilien aus biologisch erzeugten Naturfasern anerkannt. Auf hohem Niveau definiert er umwelttechnische Anforderungen entlang der gesamten textilen Produktionskette und gleichzeitig die einzuhaltenden Sozialkriterien. Die Qualitätssicherung erfolgt durch eine unabhängige Zertifizierung der gesamten Textillieferkette.

Ziel des GOTS Standards ist es, Anforderungen zu definieren, die eine nachhaltige Herstellung von Textilien gewährleisten, angefangen von der Gewinnung textiler Rohfasern über die umweltverträgliche und sozial verantwortliche Herstellung bis zur Kennzeichnung der Endprodukte. Letztlich soll dem Endverbraucher bei seiner Kaufentscheidung durch das GOTS Label am Produkt Sicherheit gegeben werden. Textilverarbeiter und -hersteller sollen ihre ökologisch erzeugten Textilprodukte mit einer Zertifizierung anbieten können, die auf allen relevanten Märkten anerkannt wird.

Die wichtigsten Kriterien für die Faserproduktion sind:

Bio-Zertifizierung der Fasern auf Grundlage anerkannter internationaler oder nationaler Bioanbaustandards (EU Bio-Verordnung (Verordnung EG Nr. 834/2007), USDA NOP oder IFOAM Family of Standards)

Die Zertifizierung von Fasern in der Umstellungsphase von konventioneller auf Bio-Produktion ist möglich, wenn der anwendbare Bioanbaustandard diese Zertifizierung vorsieht

Ein Textilprodukt mit der GOTS-Kennzeichnung "Bio" bzw. "kbA/kbT" muss mindestens 95% kontrolliert biologisch erzeugte Fasern enthalten, ein Produkt mit der Kennzeichnung "hergestellt aus x% kbA/kbT Fasern" mindestens 70%.

Umweltkriterien

In allen Verarbeitungsstufen müssen Produkte aus biologisch erzeugten Fasern von Produkten aus konventionellen Fasern getrennt und klar identifiziert sein.

Alle chemischen Zusätze (z.B. Farbstoffe, Hilfsmittel und Prozesschemikalien) müssen vor dem Einsatz geprüft werden und die Grundanforderungen bezüglich Toxizität und biologischer Abbaubarkeit/Eliminierbarkeit erfüllen.

Verbot problematischer Zusätze, wie z. B. toxische Schwermetalle, Formaldehyd, aromatische Lösungsmittel, genetisch veränderte Organismen (GVO) und deren Enzyme.

Die Verwendung synthetischer Schlichtemittel ist beschränkt; Öle für Strick- und Webmaschinen dürfen keine Schwermetalle enthalten.

Bleichmittel müssen auf Sauerstoff basieren (keine Chlorbleiche)

Azofarbstoffe, die karzinogene Aminverbindungen freisetzen, sind verboten.

Ätzdruckverfahren, die aromatische Lösungsmittelenthalten und Plastisol-Druckverfahren, die Phthalate und PVC verwenden, sind verboten.

Es gelten Beschränkungen für Accessoires (z.B. Ausschluss von PVC, Nickel oder Chrom)

Alle Betriebe müssen über ein eigenes Umweltschutzprogramm mit Zielvorgaben und -verfahren verfügen, um Abfälle und Abwässer zu minimieren.

Nassveredlungsbetriebe müssen vollständige Protokolle über die eingesetzten Chemikalien, den Energie- und Wasserverbrauch sowie die Abwasseraufbereitung einschließlich Klärschlammentsorgung führen. Das Abwasser aller Nassveredlungsbetriebe muss in einer zweckdienlichen Abwasserkläranlage aufbereitet werden.

Das Verpackungsmaterial darf kein PVC enthalten. Alle aus Papier oder Pappe bestehenden Verpackungsmaterialien, Hängeetiketten, Banderolen, etc. müssen entweder gemäß FSC oder PEFC zertifiziert oder recycelt sein.

Kriterien für technische Qualität und Humantoxizität

Technischen Qualitätsanforderungen, wie z.B. Reib-, Schweiß-, Licht- und Waschechtheit sowie Einlaufwerte müssen erfüllt werden.

Rohstoffe, Zwischenprodukte, fertige Textilprodukte sowie Zutaten und Accessoires müssen strenge Grenzwerte im Hinblick auf unerwünschte Rückstände einhalten.

Soziale Kriterien

Alle Verarbeiter und Hersteller müssen soziale Kriterien auf der Grundlage der Kernnormen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) erfüllen. Sie müssen in diesem Zusammenhang über ein Soziales Managementsystem verfügen, das die Einhaltung der sozialen Kriterien sicherstellt. Die nachfolgend aufgeführten Übereinkommen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) dienen als Grundlage für die angemessene Umsetzung und Beurteilung der jeweiligen Sozialkriterien.

    Freie Wahl der Beschäftigung

    C29 - Übereinkommen über Zwangsarbeit

    C105 - Übereinkommen über die Abschaffung der Zwangsarbeit

    Vereinigungsfreiheit und Recht auf Kollektivverhandlungen werden geachtet

    C87 - Übereinkommen über Vereinigungsfreiheit und Schutz des Vereinigungsrechtes

    C98 - Übereinkunft über das Vereinigungsrecht und das Recht auf Kollektivverhandlungen

    C135 - Übereinkommen über Arbeitnehmervertreter

    C154 - Übereinkommen über Kollektivverhandlungen

    Die Arbeitsbedingungen sind sicher und hygienisch

    C155 - Übereinkommen über Arbeitsschutz

    Verbot von Kinderarbeit

    C138 - Übereinkommen über das Mindestalter für die Zulassung zur Beschäftigung

    C182 - Übereinkommen über das Verbot und unverzügliche Maßnahmen zur Beseitigung der schlimmsten Formen der Kinderarbeit

    Mindestlohn

    C95 - Übereinkommen über den Lohnschutz

    C131 - Übereinkommen über die Verfahren zur Festsetzung von Mindestlöhnen

    Keine übermäßige Arbeitszeit

    C1 - Übereinkommen über die Begrenzung der Arbeitszeit (Gewerbe)

    C14 - Übereinkommen über den wöchentlichen Ruhetag (Gewerbe)

    C30 - Übereinkommen über die Begrenzung der Arbeitszeit (Handel und Büros)

    C106 - Übereinkommen über die wöchentliche Ruhezeit (Handel und Büros)

    Keine Diskriminierung

    C100 - Übereinkommen über die Gleichheit des Entgelts

    C111 - Übereinkommen über Diskriminierung (Beschäftigung und Beruf)

    Reguläre Beschäftigung

    C158: Übereinkommen über die Beendigung des Arbeitsverhältnisses

    C175: Übereinkommen über Teilzeitarbeit

    C177: Übereinkommen über Heimarbeit

    C181 Übereinkommen über Private Arbeitsvermittler

    Verbot von grober oder inhumaner Behandlung

    C29 - Übereinkommen über Zwangsarbeit

    C105 - Übereinkommen über die Abschaffung der Zwangsarbeit

Ein Unternehmen, das am GOTS-Zertifizierungsverfahren teilnimmt, muss ausnahmslos alle Kriterien des Standards erfüllen. Nach dem Motto "doppelt hält besser" stützt sich GOTS auf ein duales System aus Inspektionen vor Ort und Rückstandsanalysen, um die lückenlose Einhaltung der Kriterien sicherzustellen.

Rückstandsanalysen

Im GOTS sind strenge Grenzwerte für unerwünschte Rückstände festgelegt.

Zertifizierte Betriebe müssen eine Risikobewertung für unerlaubte Substanzen vornehmen und diesbezüglich Rückstandstests veranlassen.

Zusätzliche Proben können von den Inspektoren (bei der Betriebskontrolle) gezogen und zur Analyse an gemäß ISO 17025 akkreditierte Labore gesendet werden.

Für mehr und detailliertere Informationen lesen Sie bitte weiter auf der http://www.global-standard.org/de/

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